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News & Presse - Ludus Danielis - Pfalztheater Kaiserslautern

Das Erfolgsmusical ist wieder da

Pfalztheater nimmt „Ludus Danielis“ wieder im Programm auf

Im Juni 2008 fiel unter lautem und Minuten dauernden Applaus der Vorhang für die letzte und wieder einmal ausverkaufte Vorstellung von „Ludus Danielis“. Fast 13.500 begeisterte Zuschauer hatten bis da hin das Rockoratorium in lateinischer Sprache besucht. Ab 15. März ist es wieder am Pfalztheater zu sehen. Mit dabei ist auch wieder der inzwischen bundesweit gefragte Musicalstar Randy Diamond.

Wie ist es dir bis heute ergangen und welche Projekte hast du inzwischen gemacht?
Randy Diamond: „Ich kann mich nicht beschweren. Ich hatte mehrere Wiederaufnahmen und Musicalgalas in Deutschland, Österreich, Spanien und Süd-Korea. Sehr spannend war die neue Produktion von „Jekyll&Hyde“ am Theater Coburg. Eine meiner absoluten Traumrollen. Und inzwischen habe ich auch eine eigene Website: www.randy-diamond.com.

Wie war deine Reaktion als du erfahren hast, dass „Ludus Danielis“ auch in der neuen Spielzeit wieder auf die Bühne kommt?
„Ich hatte es gehofft, war aber dann doch überrascht und erfreut, weil ich das Stück, die Musik, meine beiden Rollen und vor allem das Pfalztheater super finde. Einfach tolle Kollegen.“

Wie gehst du deine beiden Rollen als Könige Belsazar und Darius 2009 an? Wird eine Rolle zur Routine oder ist jede Aufführung wieder eine neue Herausforderung?
„Ganz klare Antwort: Wenn eine Rolle zur Routine wird, sollte man die Bühne für immer verlassen. Es MUSS immer wieder eine neue Herausforderung sein. Ein Künstler ist keine Maschine und will seine Rolle weiterentwickeln und sogar selbst manchmal auf der Bühne von der Eigendynamik der Rolle überrascht werden.“

Hättest du dir zu Beginn deiner Arbeit in „Ludus Danielis“ vorstellen können, dass es so ein großer Erfolg wird?
„Man kann es natürlich nie wissen, aber was ich am Anfang gesehen und gehört habe, hat mir gesagt: This will be a Hit! – und so ist es dann auch gekommen.

Du warst ursprünglich ein erfolgreicher Balletttänzer und musstest deine Karriere aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Heute bist du ein gefragter Musical-Sänger in Deutschland und feierst große Erfolge. Hast du jemals mit einem solchen Erfolg gerechnet?
„Nein, aber ich habe immer davon geträumt. Und meine Devise ist und war schon immer: Life starts with dreams.“

Eine Rolle fehlt dir noch: Frankenfurter in „Rocky Horror Picture Show“.
„Auf jeden Fall ist es immer noch meine Traumrolle. Und hoffentlich klappt es noch.“

Du hast im Februar zum ersten Mal auch die Choreographie für „Jesus Christ Superstar“ gemacht. Eine neue Herausforderung?
„Das war wirklich sehr aufregend. Sonst stand ich immer auf der anderen Seite der Bühne. Dann habe ich doch gemerkt, dass meine langjährige Erfahrung aus dem Stuttgart Ballett mir doch sehr geholfen hat. Umso mehr habe ich mich dann über die tollen Kritiken für meine Arbeit gefreut.“

Wirst du das jetzt öfters machen?
„Zurzeit choreographiere ich an der Seite von Johannes Reitmeier für das Musical „Der kleine Horrorladen“ in Regensburg, was mir Nerven abverlangt, aber enorm viel Spaß macht. Eine tolle Erfahrung, die süchtig macht! Mein nächstes Ziel im Leben ist nun: mehr choreographieren und auch mal Regie führen. The next dream in life!“

Worauf freust du dich am meisten, wenn du wieder nach Kaiserslautern kommst?
„Auf die Stadt, auf das Theater und meine Kollegen. Und natürlich auf Ludus Danielis.“

Danke für das Interview und vielleicht sollte man für all jene, die es nicht wissen, noch ergänzen: Sein Name klingt wie geschaffen für einen Musical-Star und es ist kein Künstlername. Randy Dean Diamond ist sein echter Name von Geburt an.

Interview: Petra Rödler für Magazin INSiDER, März 2009